Ich will, dass Ihr unabhängig werdet, unabhängig und glücklich. Ich will, dass Ihr scheint wie der Mond [wie die Sonne! KK] Ich will, dass Euer Leben ein Wasserfall heiterer Wonne …
Deutschland verliert seine motivierten Mitarbeiter

Deutschland verliert seine motivierten Mitarbeiter
Schuld ist das Führungsverhalten der Chefs
Nur ein geringer Teil der deutschen Arbeitnehmer weist eine hohe emotionale Bindung an den Arbeitgeber auf: Lediglich 16 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind bereit, sich freiwillig für die Ziele ihrer Firma einzusetzen. 67 Prozent leisten Dienst nach Vorschrift und 17 Prozent sind emotional ungebunden und haben innerlich bereits gekündigt.

Da es letztlich keine Möglichkeit gibt, die unmotivierten C-Mitarbeiter loszuwerden, sollten Wege und Lösungen gefunden werden, den auf die vergangenen Jahren gesehen ansteigenden Anteil dieser unengagierten Mitarbeiter wieder zu minimieren. Im Jahr 2001 lag der Anteil an Mitarbeitern ohne emotionale Bindung an das Unternehmen bei 15%. 2012 wurde bereits ein Höchstwert von 24% erreicht. Zudem sank der Anteil an hoch motivierten A-Mitarbeitern in Deutschland teilweise bis auf 11% in 2009. Wie lassen sich diese dramatischen Zustände erklären?
Mangel an Führungsqualität
Nach Marco Nink, Strategic Consultant bei der Unternehmensberatung Gallup Deutschland, ist die niedrige Mitarbeiterbindung vor allem auf Defizite in der Personalführung zurückzuführen. Das Führungsverhalten der Vorgesetzten ist ausschlaggebend für den Mangel an emotionaler Bindung an das Unternehmen und die Absenz von Motivation. Nach Untersuchungen von Gallup werden die Bedürfnisse und Erwartungen dieser Mitarbeiter von deren Vorgesetzten teilweise oder sogar völlig ignoriert.
Viele Arbeitnehmer steigen motiviert und engagiert in Unternehmen ein und verlassen diese frustriert. Aus motivierten Leuten werden Verweigerer. Entscheidend ist dabei die Erkenntnis, dass Menschen in den meisten Fällen nicht das Unternehmen verlassen, sondern den Vorgesetzten. Auch das Unternehmensmotto „Come in and burn out“ ist weit verbreitet.
Was uns innere Kündigung kostet
Die volkswirtschaftlichen Kosten die auf innere Kündigung (C-Mitarbeiter) zurückzuführen sind belaufen sich nach Berechnungen von Gallup auf eine Summe zwischen 81,2 und 109 Milliarden Euro (Marco Nink, Interview auf Unternehmer.de). Genauso führt die Freisetzung (Kündigung) der C-Mitarbeiter zu immensen Kosten, die am Ende ebenfalls von der Gesellschaft und der Wirtschaft getragen werden müssen. Ja, Unternehmen, die beinahe nur aus A-Mitarbeitern und einigen B-Mitarbeitern bestehen, werden unsere Wirtschaft in unvorstellbarer Weise ankurbeln und damit die Gesamtsituation verbessern. Ein Großteil des Schadens, der durch C-Mitarbeiter entsteht, könnte so verringert werden.
Motivierte Mitarbeiter durch Emotional-Situative Führung
Der Führungserfolg hängt davon ab, inwieweit die Führungskraft die emotionale Intelligenz besitzt, den zum Mitarbeiter und seinen Emotionen sowie zur Situation passenden Führungsstil auszuführen. Führungskräfte sollten den jeweils angemessenen Führungsstil anwenden und situativ adäquat und emotional intelligent führen. Dabei greift die von Alja Renk entwickelte „Emotional-Situative Führung“ auf verschiedene Führungsstile zurück, die ziel- und ergebnisorientiert angewendet werden können. Diese sind: direktiver, kooperativer, liberaler und liberaler Führungsstil.
Fazit
Der Weg zu solchen herausragenden Unternehmen lässt sich jedoch nur über herausragende Führungskräfte beschreiten. Die Qualität der Führung in deutschen Unternehmen muss sich verbessern, um den Anteil an unmotivierten Mitarbeitern wieder zu senken. An diesem Punkt sollte vordergründig angesetzt und Personalentwicklung lebendig und greifbar gemacht werden.
Bist du glücklich?

Bist du glücklich?
Diese Frage ist schwer zu beantworten, oder!? So geht es mir jedenfalls. Denn meist gibt es Lebensbereiche, in denen es läuft wie am Schnürchen. Im Fachjargon des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) spricht man in diesem Fall vom „Flow“. Es ist wie ein Tetrisspiel bei dem ständig die passenden Bausteine kommen und alles geht leicht von der Hand. Wie schön wäre es, wenn es immer so flutschen würde! Doch kaum verträume ich mich in diesem Gedanken, holt mich die Realität mit ihren Schattenseiten schon wieder von meinem fliegenden Gedankenteppich herunter, auf den harten Asphalt des persönlichen Lebenswegs.
Ja, manchmal ist es sogar ein steiniger Feldweg und etwas mühsam voranzukommen. Geht es Ihnen auch manchmal so? Wenn ja: Herzlich willkommen im ganz normalen durchschnittlichen Leben! Entweder hat man nicht das richtige Schuhwerk, um ohne verstauchten Knöchel durchzukommen oder es fehlt einem die nötige Ausdauer oder oder oder. Kommt man gar nicht mehr weiter, spricht man im NLP vom „Stuck State“, einem Zustand in dem man das Gefühl hat, stecken zu bleiben. Man kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und ist wie gelähmt.
Vielleicht läuft bei Ihnen der Job ganz gut, aber in der Beziehung sieht es aus wie auf einer alten Grillstelle. Oder umgekehrt. Deshalb ist es auch gut, die Frage nach dem Glück etwas differenzierter zu betrachten. Aufschluss über einen möglichen Handlungsbedarf gibt Ihnen die Grafik. Dabei kann die einfache Frage „Bist du glücklich?“ unter Umständen auch weh tun. Aber: Lieber ehrlich, als alles unter den Teppich kehren!
Auf den Punkt gebracht: Wollen Sie in einem Lebensbereich glücklicher werden, kommen Sie nicht umhin, etwas zu verändern – mehr oder weniger. Sollte sich der Karren festgefahren haben, hilft ein Coaching. Und das hat nichts mit klugen Ratschlägen zu tun, sondern mit vitalisierenden Fragen, die die bereits in Ihnen schlummernde – aber verschüttete – Lösung ans Tageslicht bringt.
Wachstum und Erfolg als Führungskraft

Alja Renk begeistert Ihre Führungskräfte sowie Ihren Führungskräftenachwuchs mit seiner bunten, praxisnahen und alltagsrelevanten Art Trainings zu gestalten.
Ein Großteil der Jobwechsel sind nach Aussage der Wechsler auf den Vorgesetzten zurückzuführen, der als Störfaktor Nummer eins für Unzufriedenheit im Job gilt. Allem voran wird der Führungsstil bemängelt. Das muss nicht so sein, denn erfolgreiche Führung kann man lernen! Alja Renk trainiert schwerpunktmäßig Nachwuchsführungskräfte und macht diese fit für die Karriere als ziel- und ergebnisorientierter und ebenso geschätzter Chef.
Sich selbst und andere besser verstehen

In erfolgreichen Teams sind Rollen und Aufgaben entsprechend der Persönlichkeiten und Fähigkeiten verteilt. Alja Renk hilft Ihnen und Ihrem Team durch das persolog Persönlickeits-Profil sowie durch Potenzialanalysen herauszufinden, was Ihre Stärken und auch Begrenzungen sind und wie jeder seinen Platz finden und das Team bereichern kann.
Führungserfolg durch Generationenmanagement
Führungserfolg durch Generationenmanagement
Bis zu fünf Generationen in einem Team – da prallen so manche Lebens- und Wertewelten aufeinander. Verlässlichkeit und Pflichterfüllung versus Flexibilität und schnelles Lernen.
Immer weniger Gründer in Deutschland

Die Grafik zeigt den Anteil der Gründer an der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.
Persönlichkeit ist, was übrig bleibt, wenn man einer Person Ämter, Positionen, Titel, Zertifikate und Auszeichnungen abzieht.
Führungskräfteentwicklung der Zukunft
Zwei Drittel der Unternehmen binden heute aktuelle gesellschaftliche Trends in die Führungskräfteentwicklung ein. Wichtige Themen auf der Tagesordnung sind psychische Erkrankungen und die Wertevielfalt der Mitarbeiter. Das zeigt eine aktuelle Befragung. Auch zum Führungsstil von morgen haben sich die Personalmanager geäußert.
71 Prozent der Unternehmen in Deutschland ermitteln systematisch den Entwicklungsbedarf ihrer Führungskräfte. Ein systematisches Controlling der Führungskräfteentwicklung führen hingegen nur 49 Prozent der befragten Unternehmen durch.
Knapp die Hälfte der Betriebe bindet die Zunahme psychischer Erkrankungen bereits in die Führungskräfteentwicklung ein, dicht gefolgt von der zunehmenden Wertevielfalt der Mitarbeiter mit 43 Prozent. In etwa einem Drittel der Unternehmen werden das Arbeiten in virtuellen Teams und die zunehmende kulturelle Diversität der Mitarbeiter in der Führungskräfteentwicklung behandelt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Kurzumfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e. V. (DGFP). An der Online-Umfrage haben sich Mitte November 2012 115 Personalmanager beteiligt.
Vertrauen, Beteiligung, Begeisterung
Die Führungskraft der Zukunft gibt ein Ziel vor (82,1 Prozent), lässt den Mitarbeiter aber selber den Weg dorthin bestimmen. 94 Prozent der Personalmanager definieren den Führungsstil von morgen als vertrauens- statt kontrollbasiert, 88 Prozent für beteiligend, 87 Prozent für begeisternd und 53 Prozent für persönlich.
Nach Ansicht der befragten HR-Experten sollte die Führungskraft der Zukunft zudem eine Balance zwischen den Interessen des Unternehmens und denen des einzelnen Mitarbeiters finden. Rund zwei Drittel wählten hier die mittlere Kategorie zwischen den beiden Polen.
Zwischen einem Face-to-Face- und einem mediengestützten Führungsstil wählt ein Drittel der Personalmanager eine mittlere Ausprägung. Hier zeigen sich die Auswirkungen moderner Kommunikationstechnik, die zunehmend mobiles Arbeiten ermöglichen: „Schon heute findet Führung immer häufiger per Mail oder Telefon statt“, kommentiert Dr. Sascha Armutat, Leiter Forschung und Themen der DGFP, dieses Ergebnis.
Quelle: www.personalwirtschaft.de | 20.12.2012






Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.