So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund

So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe

Wie oft ertappe ich mich selbst dabei, Ausreden zu finden, weshalb bestimmte Dinge nicht jetzt erledigt werden können! Geht es Ihnen auch manchmal so? Vielleicht ist es das Sportmachen, Anträge ausfüllen, der Frühjahrsputz oder endlich in der Karriere weiterkommen. Häufig sind es Erledigungen oder Vorhaben, die zwar wichtig sind, die aber nerven, uns keinen Spaß oder sogar Angst machen. Manchmal ist es aber nur dieser ständige Begleiter Namens „Trägheit“.

Innerer Schweinehund

Canus Porcinus Internus

Nun, offensichtlich ist da etwas in uns, das nicht will. Natürlich kennen wir dieses Etwas. Es ist unser innerer Schweinehund. Und der hat nur gute Absichten! Ja, wirklich! Er will, dass es uns gut geht, wir uns wohl fühlen und entspannt sind. Klar, es ist viel anstrengender ins Fitnessstudio zu gehen, als zuhause auf dem Sofa zu liegen. So gut er es aber meint, oft lässt er uns mit einem beschwerenden Gefühl zurück.

Die gute Nachricht für die schwerfälligen Dinge: Wenn wir es geschafft haben, den ersten Schritt zu gehen, wird es plötzlich ganz einfach. Wir können also alles auf eine einzige Frage konzentrieren: Wie schaffe ich es den ersten Schritt zu tun? Ich gebe Ihnen drei simple und leicht umsetzbare Tipps an die Hand, wie Sie das in Zukunft schaffen werden!

Tipp 1: Legen Sie sich den ersten Schritt direkt vor die Nase

Mein Freund und Coach-Kollege Danny Fuchs ist leidenschaftlicher Sportler. Sobald es um Sport geht, ist er kaum zu bremsen. Der Drang, raus zu gehen und sich zu bewegen, scheint in jeder Zelle seines Körpers zu sitzen. Sein Tipp: Mach es dir so einfach wie möglich! Zum Beispiel legt er sich die Laufschuhe direkt vor die Tür, sodass er nur noch reinschlüpfen muss und los geht’s. Sein Fahrrad steht sogar im Büro griffbereit. Jedes Mal beim Vorbeigehen sieht er es und so baut sich den ganzen Tag über die Vorfreude auf, nach Feierabend in die Pedale zu treten.

Was können Sie sich als Erinnerung in den Weg legen? Fangen Sie gleich jetzt damit an!

Tipp 2: Suchen Sie sich jemanden, der Ihnen in den Arsch tritt

Finden Sie einen Umsetzungspartner, der Ihnen den Startschuss gibt, um Aufgaben zu erledigen oder Pläne umzusetzen. Beim Sport kann ein Trainingspartner helfen nicht gleich nach der ersten Euphorie wieder zur Coach-Potato zu werden. Vereinbaren Sie einen festen Termin, an dem die Sache in Angriff genommen wird. Und als Revanche helfen Sie beim nächsten Mal Ihrem Unterstützer. Sie werden erleben, dass anderen zu helfen glücklich macht. Und ganz ehrlich: Manche Dinge machen zusammen doch viel mehr Spaß.

Für welche Vorhaben könnten Sie einen Umsetzungspartner gebrauchen und wer könnte das sein? Fragen Sie Ihn noch heute!

Tipp 3: Nutzen Sie die geheimnisvolle Kraft von Zielen

Sich konkrete Ziele zu stecken setzt eine unglaubliche Energie frei. Was auch immer Sie erreichen oder starten wollen, wenn Sie daraus ein klares Ziel formulieren, ist es schon so gut wie erreicht. Das kann ich aus vielfacher Erfahrung bestätigen. Wichtig ist dabei, dass das Ziel SMART formuliert wird:

Spezifisch: Es muss unmissverständlich klar sein, um was es genau geht. Messbar: Verpacken Sie Ihr Ziel in messbare Zahlen, sodass Sie genau wissen, ob Sie es erreicht haben, oder nicht. Attraktiv: Wenn Ihr Ziel für Sie nicht erstrebenswert und anziehend ist, wird keine Motivation da sein, es auch zu verfolgen. Realistisch: Ihr Ziel muss machbar sein. Ein zu hoch gesetztes Ziel kann lähmen. Ein zu niedrig gesetztes Ziel raubt Ihnen den Antrieb. Am besten ein kleines bisschen höher, als sie sich zutrauen. Das wirkt Wunder! Terminiert: Setzen Sie sich einen Termin, bis wann Sie das Ziel erreicht haben wollen. Kennen Sie das: Irgendwann will ich mal auf die Malediven. Ja, richtig: Irgendwann heißt nie.

Eine Langzeitstudie der Harvard University zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu sein und seine Ziele zu erreichen um ein Vielfaches steigt, wenn diese schriftlich festgehalten werden. Unser Unterbewusstsein arbeitet dann ununterbrochen daran, dass wir es schaffen. Dabei kann das Unterbewusstsein Verneinungen nicht verstehen. Formulieren Sie deshalb positiv. Anstelle von „Ich esse nicht mehr so viel ungesundes Essen“ schreiben Sie beispielsweise „Ich esse mehr Gemüse und Obst“. Hier eine beispielhafte Formulierung für ein Ziel:

Bis zum 01.11.2014 bin ich durch mindestens 2-mal-wöchentliches Training im Fitnessstudio und eine gesunde Ernährung mit täglichem Obst und Gemüse 10 kg leichter und habe dadurch mein Lebensgefühl spürbar verbessert.

Machen Sie jetzt aus einem Wunsch ein Ziel! Welches Ziel ist für Sie im Moment am wichtigsten? Formulieren Sie es gleich jetzt und schauen Sie sich selbst dabei zu, wie Sie es erreichen!

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One Comment on “So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund

  1. Was auch helfen kann, ist sich sebst zu belohnen. Wenn man das Ziel erreicht, darf man sich etwas gönnen, das man schon lange haben sollte. Wenn man es erreicht, darf man es machen… Wenn nicht, dann nicht…

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